Damit zählen andere Dinge als bei einem Foto, das du nur teilst. Vier Dinge beim Fotografieren, und drei Arten von Fotos, die du besser weglässt.
Tageslicht macht die meiste Arbeit
Ob du dich selbst oder jemand anderen fotografierst: fotografiere mit dem Licht und vermeide Gegenlicht. Dein Foto wird dadurch schärfer, und Schärfe ist genau das, was im Druck sichtbar wird.
Vorhänge auf und ans Fenster stellen ist also kein Tipp für Fortgeschrittene — es ist das Einzige, was du wirklich tun musst.
Schau zuerst auf den Hintergrund
Ein unruhiger Hintergrund fällt auf einem kleinen Display nicht auf, an der Wand schon. Suche also etwas Glattes: eine weiße Wand, Ziegelsteine, ein Fliesenmuster in Küche oder Bad.
In einer Collage zählt das doppelt, denn die Hintergründe all deiner Fotos hängen nebeneinander. Ein paar ruhige Hintergründe halten das Ganze zusammen, auch wenn die Fotos selbst aus fünf verschiedenen Jahren stammen.
Nimm die gute Kamera deines Handys
Die Kamera auf der Vorderseite — die für Selfies — ist fast immer die schwächere der beiden. Die Kamera auf der Rückseite liefert ein schärferes Bild und mehr Detail, und dieses Detail ist es, was du auf einem Druck wiederfindest.
Fotografiere dich also lieber mit der Rückkamera: Selbstauslöser an, das Handy irgendwo abstellen oder eine Serienaufnahme machen und danach das beste Bild wählen. Und halte die Kamera etwas höher als deine Augen; von oben ist fast immer freundlicher als von unten.
Wie viele Pixel braucht ein Foto?
Das hängt vom Format ab: je größer die Collage, desto mehr Auflösung braucht ein Foto. Rechne pro Karte:
- 300 bis 500 Pixel für eine Karte von 10x10 cm
- 600 bis 1.000 Pixel für eine Karte von 20x20 cm
- Ein Foto über mehrere Karten? Multiplizieren. Eine Vergrößerung von 100 cm Breite sind fünf Karten von 20x20, dieses Foto sollte also 3.000 bis 5.000 Pixel breit sein.
Du musst das nicht selbst nachrechnen: der Editor setzt ein Ausrufezeichen an ein Foto, dessen Auflösung zu niedrig ist. Steht das da, nimm ein anderes Foto — die Qualität lässt sich sonst nicht garantieren. Möglich sind jpg, jpeg und png.

Fotografiere andere, wenn sie die Kamera vergessen
Bei einem Porträt ist die Falle nicht die Technik, sondern die Steifheit. Wer posiert, sieht in einer Collage vor allem aus wie jemand, der posiert. Drei Dinge, die helfen:
- Fotografiere Menschen dort, wo sie hingehören. In der Küche, auf dem Sportplatz, im Garten. Wer gerade etwas tut, muss nicht über die eigene Haltung nachdenken.
- Lass Bewegung zu. Sag nicht, wo jemand stehen soll, sondern lass die Person umhergehen und drück weiter ab.
- Fokussiere auf die Augen. Tippe auf dem Display auf das Gesicht; viele Handys haben zusätzlich einen Porträtmodus, der den Hintergrund weicher macht.
Drei Arten von Fotos, die du besser weglässt
- Weitergeleitete Fotos. Was über eine Chat-App ankommt, ist meist verkleinert. Frag beim Urheber nach dem Original.
- Screenshots. Die haben die Auflösung eines Displays, nicht die eines Fotos.
- Sehr dunkle Fotos. Ein dunkles Foto aufzuhellen funktioniert auf einem Display passabel und auf Papier nicht: vor allem holst du das Rauschen hervor.
Und dann das Zusammenstellen
Welche Fotos du wählst, in welcher Reihenfolge sie hängen und wie es ruhig bleibt, ist eine eigene Frage — und die steht bei der Fotocollage selbst.
Willst du ein Foto groß statt viele nebeneinander, ist eine Fotovergrößerung die passende Form. Alle Möglichkeiten stehen bei den Fotoprodukten.
Und die Fotos, die es knapp nicht schaffen? Die sind nicht verloren: in einem Fotoalbum ist Platz für die ganze Geschichte, auch für Aufnahmen, die an der Wand zu viel wären.
Warum anpassbare Wanddekoration
Du klickst leichte, reißfeste Karten mit X-Connectors zusammen und hängst sie ohne Bohren auf. Format und Design bestimmst du selbst. Bei eigenen Fotos ist das der angenehme Teil: ein Foto, das du nicht mehr sehen willst, ersetzt du durch eine einzelne Karte, der Rest bleibt hängen. Wohin damit, steht in kreativ aufhängen.











